
Konjunkturell was das abgelaufene Jahr sicherlich als problematisch für viele Wirtschaftsbereiche einzuordnen. Unsere Konjunkturumfragen haben allerdings trotz eines schwierigen Marktumfeldes gezeigt, dass sich das Handwerk der Region durchaus als stabile und robuste „Wirtschaftsmacht von Nebenan“ erwiesen hat. Sicherlich gab es negative Entwicklungen, vor allem im Baubereich. Ja, wir haben auch mit deutlicheren Impulsen aus der Politik gerechnet, was wir gerade für die Bereiche Bürokratieabbau, Fachkräftegewinnung und konjunkturelle Optimierungsaktivitäten öffentlich eingefordert und definierte Leitlinien für die Politik erarbeitet und von der Vollversammlung verabschiedet haben. Dennoch: Unter dem Strich hat sich das Handwerk an Ems, Hase und Vechte mit seinen über 11.500 Betrieben und mehr als 100.000 Beschäftigten im letzten Jahr weiterhin als starker Wirtschaftszweig der Region behauptet, der gerade im ländlichen Raum unseres Kammerbezirks als Garant für sichere Ausbildungs- und Arbeitsplätze erwiesen hat. Wir können hier durchaus mit einem gewissen Stolz von der Elite des Mittelstandes sprechen.
Das Handwerk ist ein Paradebeispiel dafür, dass Tradition und Fortschritt sich nicht ausschließen, sondern ergänzen. Wir bauen auf Bewährtem auf, bleiben aber nicht dort stehen. Viele technische Innovationen stammen aus dem Handwerk. Und mit unserer Arbeit gestalten wir täglich das, was uns als Gesellschaft weiterbringt. Das Handwerk übernimmt in diesen Zeiten großer Veränderungen eine zentrale und treibende Rolle, die Zukunft unseres Landes mitzugestalten. Handwerkerinnen und Handwerker sind auch Teil einer gewichtigen Gesellschaftsgruppe, die im Wandel als stabilisierende Kraft wirkt und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt. Es ist Zeit, die großen Transformationsaufgaben wie auch die ganz grundsätzlich bestehenden Herausforderungen unserer Zeit anzupacken und "zu machen": Energie-, Wärme- und Mobilitätswende, Klimaschutz und Digitalisierung, wie aber auch Fachkräftesicherung, Integration und Inklusion, Stärkung von Selbstständigkeit und Unternehmertum, ehrenamtliches Engagement und Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Wir danken an dieser Stelle allen Partnern des Handwerks der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, die uns bei der Bewältigung unserer Aufgaben geholfen haben – zum Wohle unserer Handwerksbetriebe und deren Beschäftigten zwischen Papenburg, Meppen, Nordhorn und Osnabrück.


Es soll sowohl nach innen als auch nach außen Orientierung geben, das Vertrauen in unsere Arbeit festigen und den Rahmen für unser Handeln setzen. Gemeinsam mit dem Ehrenamt arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Umsetzung und Wirksamkeit dieses Leitbildes. Klicken Sie einfach auf die Schlagworte um mehr zu erfahren.
Die Konjunkturumfrage im Herbst 2025 zeigte eine weiterhin angespannte, aber insgesamt stabile Lage im regionalen Handwerk. Der Geschäftsklimaindex sank im Vergleich zum Frühjahr um sieben Punkte auf 109, womit ein konjunktureller Aufschwung aktuell nicht in Sicht ist. Zwar blieb die wirtschaftliche Stimmung auf niedrigem Niveau positiv, jedoch haben sich die Erwartungen an die kommenden Monate deutlich eingetrübt. Besonders deutlich wird dies an einem Rückgang der Geschäftserwartungen um 19 Punkte, nachdem die im Frühjahr 2025 erhofften Impulse weitgehend ausgeblieben sind. Mehr dazu

Stand: Januar 2026













